ECO300HC+SDV-Mono_3D_StandardAnsicht_13

VARIOKLAV® ECO 300 HC

Autoklav mit bis zu 12 m3 Kammervolumen

Zuverlässig funktionierende Sterilisationssysteme für große Versorgungsmenge

Um eine schnelle Einbringung und ein Höchstmaß an Flexibilität zu gewährleisten, hat dieser Sterilisator gemessen an seinem Nutzvolumen nur sehr geringe Außenabmessungen. Durch Verwendung der Sandwichbleche und Vermeidung von Schweißnähten an hoch belasteten Stellen können hohe Lastwechselzahlen erreicht werden. Wiederkehrende Prüfungen finden somit erst bedeutend später statt und sparen dadurch kostbare Betriebszeiten. Selbstverständlich ist die Druckkammer nach dem Regelwerk AD-2000 berechnet und durch den TÜV nach DGRL 97/23/EG geprüft.

Aufgrund der Verringerung des Kammergewichts durch diese Bauweise ist der Energieverbrauch zur Vorwärmung wesentlich geringer. Mit Wegfall der Heizkanäle und Umstellung auf Sandwichbleche wird eine vollflächige Wärmeübertragung auf den Innenraum erreicht. Gleichzeitig wird eine Optimierung der äußeren Mantelfläche möglich. Diese Fläche bietet die Möglichkeit, die Sterilisationskammer wesentlich besser zu isolieren – was natürlich ebenfalls einen geringeren Energiebedarf als Resultat mit sich bringt.

Art.-Nr.: 604077 Kategorie:

Technische Daten

 

Fassungsvermögen in STE 4
Nenngröße (B/H/T) [mm] 600/600/600
Ausführung 1-türig / Option 2: 2-türig
Beheizung Sterildampf nach DIN EN 285, Anhang B, Tabelle B.1.

Option: Sterildampf-Versorgungsanlage DR/DR18 Mono

Schiebetür (eintürig auf Beladeseite) Bewegung vertikal
Kammer (B/H/T) [mm] 670/670/650
Außenabmessung Sterilisator (B/H/T) [mm] 915/1045/1910
Beschickung Transport- und Beschickungswagen
Einfahrhöhe  [mm] 815
Zulässiger Betriebsüberdruck 3,0 bar und Vakuum
Behandlungstemperaturen  [°C] 105-143
Werkstoff-Nr. Kammer 1.4404
Materialstärke Wand der Kammer  [mm] 4,0
Oberflächenbehandlung Elektropoliert
Werkstoff-Nr. Thermoplate (CNS) 1.4404
Materilastärke Thermoplatte  [mm]  1,0
Heizflächenanteil Thermoplatte [%] ca. 90
Beladekapazität Textilien [kg] 36
Beladekapazität Instrumente [kg] 40
Beladekapazität verpackte Hohlkörper [kp]  26
Vorratstank VE-Wasser [l] 20
Speisewasserverbrauch, vollentsalzt [l] 8-12 pro Charge
Max. Betriebstemperatur [°C]  135
Gewicht [kg] 750
Gewicht DR9 und DR18 [kg] 100
Netzanschluss 3 x 63 A / 400 V / 50 HZ
Anschlusswert / Heizleistung [kW] 32 / 27

Leitfaden für die Sterilisation

 

Einsatzgebiete

Arbeitsbereiche und Ziele

Normen, Regelwerke

Flüssigkeiten, Verbrauchsmaterial und Arbeitsmittel Sterile Arbeits- und Versuchsbedingungen
im mikrobiologischen Labor,
Produktion von Nährmedien
DIN 58951
Laborbetrieb mit Anforderungen entsprechend
der Einstufung von biologischen Arbeitsstoffen
in Risikogruppen
Aufbereitung der Arbeitsmittel, sterile Entsorgung
von Produkten potentiell infektiöser Laborabfälle
einschließlich der Abwässer in den Schutzklassen 1 bis 4
DIN 58951
BiostoffV GLP,
GMP
Laborbetrieb mit gentechnisch veränderten
Arbeitsstoffen, Bewertung gemäß der
Klassifizierung in Sicherheitsstufen
Aufbereitung der Arbeitsmittel, sterile Entsorgung
von Produkten, Abfällen und Abwässern aus
Laboren in den Sicherheitsstufen 1 bis 4
DIN 58951
GenTechG, Gen TSV
GLP, GMP
Klinischer Laborbetrieb, Risiken entsprechend
der Klassifizierung von infektiösen
Keimen in Resistenzstufen
Aufbereitung der Arbeitsmittel, sichere Desinfektion
und Sterilisation von infektiösen Erregern und C-Müll
aus dem klinischen Bereich in “feuchter Hitze”
DIN 58951
Infektionsschutzgesetz (IFSG)
RKI-Richtlinie
Herstellung von Steril-, Pharma-
und Medizinprodukten
Pharmazeutische Produkte, z.B. für die medizinische
Versorgung nach validierbaren Verfahren
DIN 58950, GLP, GMP, FDA,
Arzneimittelgesetz, MPG,
DIN EN 17665
Bereitstellung von Medizinprodukten
im Gesundheitsdienst
Sterilisation und Lagerung von Produkten für
die medizinische Versorgung von
Patienten nach validierten Verfahren
DIN EN 285, DIN EN 13060,
DIN EN 17665, MPG,
MPBetreibV, RKI-Richtlinie
Prüfen der Sterilisierbarkeit
und Nutzungsdauer
Für Arbeitsgeräte, Verbrauchsmaterialien, Indikatoren,
erforderliche Sterilisierparameter bestimmen,
z.B. Prozessschritte, Reproduzierbarkeit, thermische Dauerfestigkeit
DIN EN 285
DIN EN 13060
DIN EN 17665
Langzeittests von Produkten in
einer Druckklimakammer
in gesättigtem Wasserdampf
AuPrüfen der Temperatur- und Druckbeständigkeit,
künstliche Alterung, Abnutzung und Diffusionsverhalten von Glas
z.B. HAST-Test
DIN 52339

Programmierung

 

Die SPS-Steuerung ermöglicht der Medizintechnik die Installation von vielen validierbaren Sterilisationsprogrammen nach ISO EN 17665-1.
Durch die hochwertige Technologie der Steuerungstechnik können alle Sterilisierprogramme bei entsprechenden Anforderungen (Temperatur, Einwirk-, Trocknungszeiten oder Druckgradienten) angepasst oder erweitert werden.

Testprogramme
Vakuumtest
Bowie & Dick Test nach DIN 285

Standardprogramme nach FRVV-VMT

  • Universalprogramm mit 134°C
  • Verpacktes Sterilisiergut
  • Leichtes Sterilisiergut
  • Universal intensiv 134°C
  • Schwer zu entlüftendes Sterilisiergut
  • Schwere Siebe/ Container
  • Thermolabil 121°C
  • Spezial Kunststoffe
  • Optiken

Systemkomponenten

 

Folgende miteinander kombinierbare Systemkomponenten können zur sicheren Dokumentation und Verwaltung von Sterilgütern eingesetzt werden:

  • Chargenprotokoll, digital und analog im DIN A4-Format
  • Barcode-Systeme, vom Packplatz über den Sterilisator und OP
  • Packplatzausstattung mit PC, Scanner und Etikettendrucker
  • Softwarepakete für Packlisten- und Lagerverwaltung, Kostenanalyse, Betriebsmittelverbrauch, etc.

Es sind verschiedene Netzwerkvarianten zur Vernetzung von Sterilisatoren und Packplätzen möglich, bis hin zur Einbindung der Autoklaven und der Packplätze in ein EDV-System.

Dokumentation und Verwaltung

 

Hohe Anforderungen werden an die Dokumentation der Arbeits- und Prozessabläufe im Sterilisationsbereich gestellt. Deshalb hat eine lückenlose und eindeutige Erfassung, Dokumentation und Verwaltung von Sterilgütern heute eine entscheidende Bedeutung erreicht. Der aktuelle Stand der EDV-Technik ermöglicht ohne hohen Arbeitsaufwand den Nachweis der einwandfreien Funktion und Benutzung des Sterilisators, verbunden mit einer kompletten Sterilgutverwaltung und zweifelsfreien Zuordnung der Güter zum jeweiligen Sterlisationsprozess. Herkömmliche Dokumentationssysteme wie 2-Kanal-Schreiber oder Chargendrucker stehen ebenfalls zur Verfügung. Sie bieten dem Bediener jeweils aktuelle Informationen pro Gerät.